TPA Luftreiniger in Schulen in ganz Deutschland installiert
Veröffentlicht in News · Donnerstag 23 Dez 2021
Image (© District Office Aichach-Friedberg, Germany): Rainer Hurler (Head of the Municipal Building Department), District Administrator Dr. Klaus Metzger, Michael Metzger (LTEG GmbH) and Stefan Reinholz (Head of Building Management) with one of the mobile air cleaning devices that are currently being installed at the district schools.
Um angesichts des anhaltenden Corona-Infektionsgeschehens die Gesundheit der Schüler sowie der Lehrkräfte zu schützen und einen möglichst reibungslosen Schulbetrieb zu ermöglichen, beschloss der Kreistag Aichach-Friedbergs bereits kurz vor den Sommerferien, die landkreiseigenen Schulen mit mobilen Luftfiltergeräten auszustatten und hat dafür mehr als 2,6 Millionen Euro bereit gestellt. (wir berichteten mehrfach). Die Kosten liegen aber, inklusive Vollwartung für drei Jahre, deutlich unter den geplanten Werten. Vom Freistaat erwartet der Landkreis als Förderung etwa 45 Prozent der Anschaffungskosten.
Geräte filtern auch Pollen und Pilzsporen.Die mobilen Luftfiltergeräte mit Plasmatechnologie eliminieren und filtern Schadstoffe über ein sogenanntes Kaltplasmafeld aus der Umgebungsluft. Ihr Filtrationsgrad von nahezu 100 Prozent wurde durch ein deutsches Medizinlabor insbesondere im Hinblick auf das SARS-CoV-19 Virus bestätigt.
Weitere Vorteile:
Durch die beschafften Luftreiniger werde weder Ozon noch sonstige Schadstoffe emittiert, die Geräte seien darüber hinaus auch im Dauerbetrieb sehr geräuscharm, heißt es in einer Pressemitteilung des Landkreises.
„Neben dem Infektionsschutz, der selbstverständlich höchste Priorität hat, war es uns – angesichts der stattlichen Investition, die der Landkreis hier tätigt – wichtig, auch zukünftige Aspekte wie Folgekosten und Nachhaltigkeit zu berücksichtigen,“ erklärt Landrat Dr. Klaus Metzger.
Anders als bei vielen alternativen Technologien, müssen bei den vom Landkreis angeschafften Geräten die Vor- und Hauptfiltereinheit nicht gewechselt und entsorgt werden, sondern können – nach Erreichen der Kapazitätsgrenze – gereinigt und im Anschluss ohne Qualitätseinbußen wiederverwendet werden.
„Dies spart dem Landkreis nicht nur eine Menge Geld, sondern schont auch unsere Umwelt“, so Rainer Hurler, Abteilungsleiter Kommunales Bauwesen des Landkreises.
Sparen will der Landkreis aber auch bei der Stromrechnung. Da der Energieverbrauch der angeschafften Plasmageräte deutlich unter dem der Geräte mit HEPA- und UVC- Technologie liege, entstünden auch hier geringere Folgekosten. Ein weiterer Vorteil der angeschafften Geräte sei im langanhaltend hohen Filterwirkungsgrad zu sehen. Bei vielen Geräten mit HEPA-Filtern lasse dieser im Zeitverlauf nämlich schnell und signifikant nach. Auf diesen Umstand habe nicht zuletzt die Stiftung Warentest im Januar dieses Jahrs verwiesen. Bei den beschafften Luftreinigern nehme der Wirkungsgrad im gleichen Testverfahren kaum messbar ab, womit die Schutzwirkung in den Schulen anhaltend hoch bleibe, heißt es in der Pressemitteilung.
Für den Landkreis habe zudem die spätere Nutzung der Luftreiniger nach Beendigung der Pandemie im Fokus gestanden. So könnten die Luftreiniger neben dem Einsatz bei etwaigen weiteren Grippewellen auch „nur“ zur Verbesserung der Raumluftqualität genutzt werden.
Die beschafften Geräte filtern demnach auch Feinstaub, Pollen, sonstige Allergene sowie Formaldehyde und Pilzsporen zuverlässig aus der Umgebungsluft.
